Registrierkassenpflicht in Betrieben der Land- und Forstwirtschaft

Von der Registrierkassenpflicht sind alle Unternehmer mit betrieblichen Einkünften, somit grundsätzlich auch Land- und Forstwirte, erfasst.

Keine Registrierkasse wird benötigt wenn

  • der Gewinn durch Vollpauschalierung ermittelt wird und
  • und die Umsatzsteuer nach Durchschnittssätzen berechnet wird (keine Buchführungspflicht und Umsatz unter € 400.000)

Registrierkassenpflicht besteht jedoch bei

  • Gewinnermittlung durch Teilpauschalierung (Weinbau, Buschenschank, Zimmervermietung etc.)
  • oder Option auf umsatzsteuerliche Regelbesteuerung bzw. keine Möglichkeit der umsatzsteuerlichen Durchschnittsbesteuerung
  • und wenn die Umsatzgrenzen von gesamt € 15.000,00 (davon € 7.500,00 bar) überschritten werden

Die Durchschnittssatzbesteuerung bedeutet, dass die Vorsteuer in Höhe der Umsatzsteuer angenommen wird, und es somit zu keiner Zahllast kommt.

Wenn die Voraussetzungen der Vollpauschalierung vorliegen besteht keine Einzelaufzeichnungspflicht und auch keine Belegerteilungspflicht.

Die Verpflichtung nach §11 UStG eine Rechnung an Unternehmer(kunden) auszustellen ändert sich nicht.

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